Eine Risiko- und Schwachstellenanalyse (R&S-Analyse) mit kombinierter Interdependenz-, Abhängigkeits- und Verfügbarkeitsbetrachtung liefert Ihnen das gewünschte Ergebnis.
Die Sicherung von Gebäuden, sensiblen Bereichen, Räumen und Objekten erfolgt klassischerweise überwiegend gefahren- und schadensereignisorientiert mit präventiv wirkenden Sicherheitsmaßnahmen und Vorkehrungen, beispielsweise im Bereich des aktiven und passiven Brandschutzes oder der Zutrittskontrolle. Diese Sichtweise ist nach wie vor sinnvoll und erforderlich. Sinnvoll und erforderlich ist es aber auch, sie zu ergänzen, und zwar um eine wirkungsbezogene Betrachtung, die Interdependenzen, Abhängigkeiten und Verfügbarkeitsanforderungen berücksichtigt.
Besser als theoretische Überlegungen belegen dies einige Beispiele:
Im Untergeschoss eines Gebäudekomplexes befinden sich Einrichtungen der informationstechnischen Infrastruktur: der Gebäudeverteiler der Datenverarbeitung und der Hauptverteiler der Telekommunikation. Beide Räume sind gesichert: durch eine Brandmeldeanlage überwacht und zutrittskontrolliert. Von hier führt jedoch das komplette Bündel der Sekundärverkabelung ungeschützt über 50 m auf einer einzigen Trasse durch die auch extern zugängliche Tiefgarage. Ein gezielter Sabotageakt oder der Brand eines PKW oder ein Unfall im Zuge einer einfachen Baumaßnahme würden zu verheerenden Unterbrechungen bei den IT-gestützten Arbeitsplätzen führen.
Ein weiteres Beispiel:
Ein Unternehmen ist, u.a. weil ein zentrales Rechenzentrum betrieben wird, das bundesweit Zweigstellen, Niederlassungen und Filialen versorgt, extrem von der Verfügbarkeit der Stromversorgung abhängig. Deshalb wurden gasbefeuerte Blockheizkraftwerke errichtet, deren Abwärme auch die Energie liefert, die für die Klimatisierung der Rechenzentrumsbereiche benötigt wird. Durch die Einspeisung des lokalen Stromversorgers wird die erforderliche Redundanz sichergestellt. Gefahrenorientiert sind Brandmelder und Gasdetektoren installiert. Ein Ausfall der Heizungs-, Klima- und Stromversorgungsinfrastruktur, und damit der Stillstand des Rechenzentrums, kann jedoch auch andere Ursachen als ein Schadensereignis haben.
Die erforderlichen umfangreichen Steuerungs-, Regel- und Kontrollprozesse stützen sich auf eine komplexe Gebäudeautomation/ Gebäudeleittechnik. Diese ist jedoch nicht redundant ausgelegt. Der Ausfall einer dezentralen Komponente, z.B. einer Network Control Unit (NCU), führte wegen der BUS-Struktur des hier eingesetzten Systems zur Nichtverfügbarkeit der Technik in gleich mehreren Räumen. Dieses Risiko war den Entscheidungsträgern nicht bewusst.
Völlig ähnliche Problemstellungen und Risiken lassen sich auch in Fertigungsbereichen und Logistikzentren finden.
Eine von der RZ-Plan entwickelte und durchgeführte Risiko- und Schwachstellenanalyse neuer Prägung berücksichtigt neben der gefahren- und schadensereignisorientierten Betrachtung durch die Einbeziehung von Interdependenzen, Abhängigkeiten und Verfügbarkeitsanforderungen genau diese Problemstellungen und Risiken.
Die zusätzliche wirkungsbezogene Sichtweise im Rahmen einer R&S-Analyse hat vor allem zwei Vorteile:
Die Risiko- und Schwachstellenanalyse der RZ-Plan liefert in Form eines unab-
hängigen und neutralen Gutachtens:
Eine R&S-Analyse durch die RZ-Plan ist ein sehr gutes Mittel, sich vor folgenden Überraschungen zu schützen:
nämlich, dass Schäden da auftreten, wo man sie nicht vermutet hat, mit Auswirkungen, die man sich so nicht vorstellen konnte.